Archiv für den Monat September 2013

Elbi

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Die vier Tage im Elbsandsteingebirge waren verregnet. Die sächsischen Kletterregeln sehen vor, dass mensch die Felsen erst besteigen darf, wenn es 24 Stunden lang trocken war — was nie der Fall war, was den Spaziergängen durch die Gebiete etwas masochistisches gab. Die Landschaft gewinnt durch die Nebelfetzen und den grauen Himmel hingegen immens.

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Transfăgărășan

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Noch diese kleine architektonische Kuriosität am Rande: Angeblich ein Blitzableiter, der Blitze aus vielen vielen Kilometern Entfernung anzieht. Er steht neben einem Staudamm inkl. Stausee. Ob der wohl tatsächlich irgendeinen technischen Nutzen hat!?

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Sibiu — Transfagazaran — Giourgiu

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Es hat sich ergeben, dass wir mit dem Bus nach Sibiu gefahren sind, einer alten Stadt die die Siebenbuerger Sachsen vor 800 Jahren oder so gegruendet haben und die vor einiger Zeit recht geschmackvoll saniert wurde. Sehr schoen.

Von da aus (uebrigens in der rumaenischen Provinz namens Transilvanien) sind wir ueber die Kaparten getrampt (uebrigens in die Walachei). Das hat ueberaschend gut geklappt, obwohl wir uns den engsten, steilsten, dafuer aber landschaftlich schoensten Weg ausgescuht haben, die Transfagazaran:

IMG_0476In Rumaenien ist trampen eine recht uebliche Art von A nach B zu kommen. Angekommen sind wir in Pitesti, einer kaum touristischen Stadt. Sowas-wie-Koefte Verkauefer haben uns in eine recht guenstige Pension gelotst, in der wir die Decke lieber nicht zurueckgeschlagen, ssondern direkt unsere Schlafsaecke darauf ausgebreitet haben. Am naechsten Tag noch etwas Strecke per Zug nach Bukarest und runter an die bulgarscihe Grenze um in Giourgiu die grosse Gruppe wieder zu treffen und wunderschoen an der Donau wildzucampen. Das „Schwarze Kate, Weisser Kater“–Feeling ist nicht ausgeblieben:

IMG_0498Dort habe ich auch meinen Mitfahrer fuer die Rueckfahrt mitgekriegt. Sein Name ist Pll, er ist zwei Monate alt und weckt die Kindchenschema-typischen Reaktionen. Mit ihm habe ich schon 12h Zugfahrt hinter mir und noch etwas 24 vor mir.

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Mera & Cluj

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BIn gut in Mera angekommen und hab die Zirkrobajka-Leute getroffen. Mera ist ein kleines Dorf mit Dorfjugend die Pferdewagen-(bzw.  recht klappriger Heuanhaenger)-rennen veranstaltet und in dem nur ungarisch gesprochen wurde, obwohl in Rumaenien.

IMG_0428In Cluj demonstirerten knapp 1000 Leute gegen die Plaene einer Bergbaufirma die letzten Reste Gold in de Umgebung abzubauen. Sie fuerchten um ihr Trinkwasser. Sehr lecker: Placinta.

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