Archiv für den Monat November 2017

Valetta

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Auch Maltas Hauptstadt Valetta ist eine einzige Festung — die mit der Zeit allerdings weit über ihre Stadtmauern hinaus gewachsen ist. Um die kleine, kalksteinerne, sandsteinfarbene, historische Altstadt herum wachsen moderne fast über die ganze Insel. Die seltenen Regenschauer fallen kräftig aus.

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Gozo

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Direkt nördlich von Malta liegt eine weitere Insel, Gozo. Die Überfahrt dauert nur 20 Minuten, doch leider ist Gozo nur etwas weniger verbaut wie Malta selbst und der öffentliche Personennahverkehr ist mit Touristen vollkommen überlastet. Ein Hop-on-hop-off Bus fährt die Insel in Schleifen ab, was bedeutet, dass man knapp drei Stunden fährt und diverse Touristenfallen meiden muss, wenn man an einen Ort wenige Stationen vor der Start- und Endhaltestelle am Fährhafen möchte. Bemerkenswert ist, dass hier jeder Ort eine fette Kathedrale in der Mitte hat (gerade noch zu erkennen in der Mitte des Bildes, Gozos Hauptstadt Victoria):

Die lange Reise bis nach Xlendi hat sich gelohnt. Es gibt Fisch, einen kleinen Pfad aus dem Ort raus und eine schöne Aussicht nach Westen. Links im Bild ein Wachturm, neben den Kathedralen ein wichtiges Element der maltesischen Bebauung. Die Inseln waren aufgrund ihrer Lage im Mittelmeer wohl schon immer strategisch wichtig und wurden anscheinend von mehreren Großmächten nacheinander besetzt.

Mellieħa

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Malta ist hauptsächlich eine Ferieninsel, weil das Wetter so toll ist. Natur sucht mensch hier vergeblich, denn die Insel ist (gefühlt) fast vollständig bebaut. Die Architektur ist von rechten Winkeln geprägt — nicht gerade anthroposophisch, und so ergibt sich für Freunde der Wildnis ein merkwürdiges Gefühl der Verbautheit. Über das jedoch die vereinzelten alten, aufwendig gestalteten und teils in den Fels gebauten Kirchen, Klöster, Schlösser, Burgen und Türme etwas hinweg retten:

Das Meer hat allerdings noch Badetemperatur, auch wenn der Sandstrand vermutlich aufgeschüttet ist. Eigentlich hat Malta hauptsächlich Kiesstrände: