Verzascatal

Standard

Dass das Verzascatal im Tessin existiert wusste ich nicht, bis ich dort wandern war. Die Krönung der Tour war der Monte Zucchero (2736m, in der mitte mit dem kleinen Schneefeld vorne, der Gipfel ist leider nicht im Bild)

IMG_7946

Von dort aus sind es immerhin noch 2000m Abstieg zurück nach Brione, wo wir zwei Tage zuvor unser Auto abgestellt hatten. Auf dem Weg sahen wir noch einen Meteoriten der in ein Haus eingeschlagen ist, das jedoch so robust gebaut war, dass es kaum Schaden genommen hat:

IMG_7914

Advertisements

Schlaifhausen

Standard

Das Pfingstwochenenende war verregnet angesagt, das war es auch, aber nur etwas. Diese Husche hat uns erwischt, vor drei anderen haben wir uns ins Auto gerettet.

IMG_7859Immerhin, wir waren an drei von drei Tagen klettern. Der Moskitoriss unterhalb der Ruine Leienfels wartet noch auf eine Begehung.

Gurktal

Standard

Auf dem Rückweg ging es von Slowenien, durch den Karawankentunnel nach Österreich. Vor dem Tunnel sieht es irgendwie slowenisch aus und hinter dem Tunnel ist mensch definitiv in Kärnten, Österreich: Almen, kleine wahlums umherrstehende Holzhäußchen, das Wort Vignette. Ich wurde abgesetzt und habe drei Tage lang Mrk und Chrstn im Gurktal besucht. Sehr malerisch, Weitensfeld heißt das Örtchen.

image

Es gibt einen Hausberg, auf den man in zwei Stunden spazieren kann, Wirte die das Wort Apfelschorle nicht verstehen (später in Wien wurde mir nahegelegt, dieses Wort doch bitte gänzlich aus meinem Wortschatz zu streichen, es hieße gespritzter Obi), 12 syrische Geflüchtete, die in einem Gasthaus leben in dem man nun syrisch essen kann und einen Milkomat,

image

eine maschine, die frische milch ausgibt, 80 cent pro Liter, direkt vom Erzeuger.

image

Limskikanal

Standard

Weiter südlich, in Istrien, Kroatien, zieht sich wie ein Fjord ein Stück Adria einige Kilometer ins Land. Die nördliche Flanke ist etwas steiler und an einigen Stellen kann man hier echt gut klettern. Sofern man den Zustieg hinkriegt, hier sind wir am Fels vorbei, den Hang hoch zu einem nur zwei Meter hohen Absatz gestiegen der von unten irgendwie größer aussah:

image

Das Wasser war warm genug zum Baden, die Luft zum draußen rumlungern und so kam ich zum ersten Sonnenbrand der Saison. Apropos Sonne:

image

Osp

Standard

Wir sind klettern, in Osp, laut Führerin einem der ältesten Orte Sloveniens. Italien ist nur rund einen Kilometer entfernt und in Kroatien ist mensch auch innerhalb von nur einer halben Stunde. Vom Fels aus lässt sich fast der gesamte Ort überblicken, inkl. Zeltplatz

image

Ein Hund folgt uns, auf der Marke steht Shiva, doch wir nennen ihn Kötbulla

image

Münster

Standard

Ich war in Münster, das sich nur kurz von seiner verregneten Seite gezeigt hat

IMG_7628

und sonst doch einen sehr malerischen Eindruck abgegeben hat. Hier die Aa, wie sie hinter dem Bischofsitz entlangfließt

IMG_7641Erkältet habe ich mich allerdings trotzdem ziemlich übel.

El Tatio

Standard

Aus der subduzierten Platte entweicht Wasser, an vielen Stellen, aber vor allem auch in über 100km Tiefe noch. Das Wasser kommt an die Oberfläche, sehr spektatkulär als Wasserdampf in Vulkanausbrüchen, sehr unspektakulär als Beimengung zum Grundwasser und mittelspektakulär hier als blubbernder Geysir. Interessant: Das Wasser ist an Helium-3 angereichert, dieses entsteht nur beim radioaktiven Zerfall im Gestein und ist (wie alles Helium) zu leicht um von der Schwerkraft der Erde gehalten zu werden. Das, was hier verdampft, ist also tatsächlich kein Regenwasser, sondern kommt wirklich aus dem Erdmantel. Zumindest zu einem Teil.

animation