Sooß

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In den Nähe von Sooß neben Baden bei Wien steht die Ruine Rauheneck weit oben auf einem Fels. Sie hat einen dreieckigen Turm, der, sieht man nur eine Seite, wie ein flacher Pappaufsteller wirkt. Die Burg muss viele Räume gehbat haben, darunter auch eine Kapelle, hier links im Bild

img_8128Ein sehr alter und irgedwie dunkler Ort, der sich sehr nach Mittelalter anfühlt. Wohl auch wegen dem Graupelschneeregen, der zwei Stunden zuvor noch gewütet hat.

Eine Schank-, Ess-, Ausgehtradition in der Region sind die Heurigen. Die Winzer betreiben kleine lokale mit (traditionell einfachem) Essen und dem eigenen Wein zu günstigen Preisen. Es ist nicht immer offen, sondern nur ab und zu im Jahr. Wer offen hat wirde zentral im Ort angeschrieben („ausgesteckt“). Man geht also zur Tafel im Ort und schaut sich an, wer gerade ausgesteckt hat, geht dann dort hain und kann deftig essen und Wein kosten. Sehr gut.

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Tietzowsee

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Es war ein wunderschönes Spätsommerwochenende im Frühherbst. Also: Den Bulli auf dem Zeltplatz am Tietzowsee abgestellt, rüber nach Zechlinerhütte gelaufen, ein Kajak geliehen: Schlabornsee, Rheinsberger See, Grienickersee, Schloss Reinsberg (super Kombi: Schlössertour im Kajak!),

img_8049ein kleiner Abstecher in den Dollgowsee, am nächsten Tag Großer Prebelowsee, Schleuse Wolfsbruch und schließlich Kleiner Pälitzsee. Wenn nach einem kurzen Moment der Ruhe dann doch wieder ein Motorboot in Hörweite kommt, überlegt man sich doch, ob das mit dem Motor allgemein so eine gute Idee war. Sicher, praktisch. Aber auch laut.img_8059

Verzascatal

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Dass das Verzascatal im Tessin existiert wusste ich nicht, bis ich dort wandern war. Die Krönung der Tour war der Monte Zucchero (2736m, in der mitte mit dem kleinen Schneefeld vorne, der Gipfel ist leider nicht im Bild)

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Von dort aus sind es immerhin noch 2000m Abstieg zurück nach Brione, wo wir zwei Tage zuvor unser Auto abgestellt hatten. Auf dem Weg sahen wir noch einen Meteoriten der in ein Haus eingeschlagen ist, das jedoch so robust gebaut war, dass es kaum Schaden genommen hat:

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Schlaifhausen

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Das Pfingstwochenenende war verregnet angesagt, das war es auch, aber nur etwas. Diese Husche hat uns erwischt, vor drei anderen haben wir uns ins Auto gerettet.

IMG_7859Immerhin, wir waren an drei von drei Tagen klettern. Der Moskitoriss unterhalb der Ruine Leienfels wartet noch auf eine Begehung.

Gurktal

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Auf dem Rückweg ging es von Slowenien, durch den Karawankentunnel nach Österreich. Vor dem Tunnel sieht es irgendwie slowenisch aus und hinter dem Tunnel ist mensch definitiv in Kärnten, Österreich: Almen, kleine wahlums umherrstehende Holzhäußchen, das Wort Vignette. Ich wurde abgesetzt und habe drei Tage lang Mrk und Chrstn im Gurktal besucht. Sehr malerisch, Weitensfeld heißt das Örtchen.

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Es gibt einen Hausberg, auf den man in zwei Stunden spazieren kann, Wirte die das Wort Apfelschorle nicht verstehen (später in Wien wurde mir nahegelegt, dieses Wort doch bitte gänzlich aus meinem Wortschatz zu streichen, es hieße gespritzter Obi), 12 syrische Geflüchtete, die in einem Gasthaus leben in dem man nun syrisch essen kann und einen Milkomat,

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eine maschine, die frische milch ausgibt, 80 cent pro Liter, direkt vom Erzeuger.

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Limskikanal

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Weiter südlich, in Istrien, Kroatien, zieht sich wie ein Fjord ein Stück Adria einige Kilometer ins Land. Die nördliche Flanke ist etwas steiler und an einigen Stellen kann man hier echt gut klettern. Sofern man den Zustieg hinkriegt, hier sind wir am Fels vorbei, den Hang hoch zu einem nur zwei Meter hohen Absatz gestiegen der von unten irgendwie größer aussah:

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Das Wasser war warm genug zum Baden, die Luft zum draußen rumlungern und so kam ich zum ersten Sonnenbrand der Saison. Apropos Sonne:

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